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Eine Pilgerfahrt auf Gleisen: Mit dem „Peace-Train“ durch Eurasien – Friedenspfarrerin Müller-Langsdorf freut sich auf dieses Abenteuer

Alle acht Jahre lädt der Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) zur ÖRK-Vollversammlung ein, an der auch eine Delegation aus der EKHN (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) teilnimmt. Zur 10. Vollversammlung des ÖRK vom 30. Oktober bis 8. November 2013 reisen zwei Teams aus der EKHN nach Korea. Sie werden über die Eindrücke ihrer Reise bloggen; auch das Team, das an der Vollversammlung teilnimmt, wird hier berichten:

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Teams „Peace-Train“:

  • Pfarrer Jong-Pil Yun aus der Koreanischen Evangelischen Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet sowie
  • acht Gemeindeglieder der Koreanischen Evangelischen Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet
  • Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf, Beauftragte für Friedensarbeit im Zentrum Ökumene der EKHN
  • Dr. Johny Thonipara, Beauftragter für Asien im Zentrum Ökumene der EKHN
Gruppenbild

Die Reisegruppe aus der EKHN ist gespannt auf die Begegnungen und Eindrücke in Korea. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden darüber im Blog berichten.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Teams „Direktflug“:

  • Pfarrerin Dr. Susanne Bei der Wieden, Mitglied des Kirchensynodalvorstandes der EKHN
  • Pfarrerin Monika Bertram, stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau
  • Carolin Blöcher, Theologiestudentin und ökumenisch interessiert
  • Carolin Braatz, Physikerin, Indien-Partnerschaftsausschuß
  • Pfarrer Martin Franke, Ökumenebeauftragter im Evangelischen Dekanat Rodgau
  • Pfarrerin Annette Herrmann-Winter, Ökumene-Beauftragte im Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald
  •  Dr. Jun-Suk Kang, evangelisch-koreanische Gemeinde Rhein-Main
  • Pfarrer Detlev Knoche, Leiter des Zentrum Ökumene
  • Stefan Küchler, Kirchenmusiker im Dekanat Groß-Gerau, Patnerschaftssausschuß Korea
  • Pfarrer Wolfgang Prawitz, Ökumene- und Bildungsbeauftragter im Dekanat Groß-Gerau, Mitglied des Kirchensynodalvorstandes der EKHN
  • Pfarrerin Dr. Kerstin Söderblom, Konfliktbeauftragte der EKHN
  • Pfarrer Matthias Ullrich, Dekan des Dekanats Gladenbach

Pilgern  mit dem Peace-Train

Die Gruppe um Friedenspfarrerin Müller-Langsdorf wird einen Teil der Strecke nach Korea im „Peace-Train“ zurücklegen. Die Pilgerreise per Bahn will an das Ziel einer friedlichen Wiedervereinigung auf der koreanischen Halbinsel erinnern. Dabei hoffen die Mitreisenden auf eine positive Entwicklung der politischen Situation zwischen Süd- und Nord-Korea. Unterwegs ist Zeit zum Beten und Erzählen, zum Teilen von Hoffnung nach Frieden.  Das Projekt „Peace-Train“ startet an einem Ort, der wie kein anderer Wiedervereinigung symbolisiert:  Am 7.10.2013 findet der Auftakt-Gottesdienst am Brandenburger Tor statt. Die Route führt von Berlin über Moskau und das sibirische Irkutsk nach Korea.  Die Strecke hat das EKHN-Team untereinander aufgeteilt: Von Berlin bis Moskau wird die Friedenspfarrin mitreisen, die Strecke durch Asien begleitet Johny Thonipara. Mehr als 100 Menschen werden am „Peace-Train“ teilnehmen. 27 davon kommen aus Deutschland, über 50 aus Korea. Der Rest der Teilnehmenden stammt aus verschiedenen afrikanischen, asiatischen und europäischen Ländern. Am 28. Oktober erreicht der Zug Busan, rechtzeitig zur Teilnahme an der Vollversammlung.

Vollversammlung und Treffen mit Mitgliedern der Partnerkirche 

Vom 30. Oktober bis 8. November 2013 hat die Delegationen aus der EKHN  an der ÖRK-Vollversammlung teilgenommen. Der ÖRK strebt die Einheit der Christen weltweit an. Zu seinen Mitgliedern gehören orthodoxe, evangelische und freikirchliche Kirchen; Ende 2012 waren es 345 Mitgliedskirchen.  Während der Vollversammlung wurden die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte des ÖRK bestimmt, Führungspersonen gewählt und öffentlich Stellung bezogen. Zudem haben die Vertreterinnen und Vertreter aus der EKHN Mitglieder der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK) getroffen. Die PROK ist eine der Partnerkirchen der EKHN.